· Archiv 2022

Erfolgreiche Sanitätsausbildung dient unterschiedlichen DRK-Werdegängen

Fundierte Kenntnisse der Wiederbelebung sind elementarer Bestandteil der Ausbildung und in einem eigenen Prüfungsteil unter Beweis zu stellen.
Die fachgerechte Versorgung Betroffener wird in unterschiedlichsten Szenarien geübt und im Rahmen der Fallbeispielprüfung beobachtet und bewertet.
Das Bild zeigt neben den Ausbildungsteilnehmern auch die Helfer, die die gewählten Szenarien realistisch darstellten, das Ausbildungsteam, den Prüfungsarzt und die Kreisbereitschaftsleitung.

Aus- und Weiterbildung haben beim DRK-Kreisverband Rhein-Hunsrück e.V. einen hohen Stellenwert. Es sind unterschiedliche Gründe, die mit dem Absolvieren einer Sanitätsausbildung einhergehen. Zum einen stellt sie die „klassische“ Form der Ausbildung für Mitglieder der Bereitschaften dar, zum anderen dient sie der Qualifikation der zukünftigen Helfer vor Ort (First Responder). Darüber hinaus bildet sie die medizinisch-fachliche Qualifikation für zukünftige Ausbildungskräfte ab.

Alle Beweggründe waren in der Gruppe derer, die sich aktuell dieser Ausbildung stellten, vertreten. „Sanitäter ist gleich Sanitäter“, führt dazu DRK-Ausbildungsbeauftrager Jörg Krömer aus und hebt den positiven Effekt der unterschiedlichen „Motive“ hervor. „Mit welchem Hintergrund jemand die Ausbildung betreibt, ist für das Ausbildungsteam nicht von Bedeutung“, schildert Krömer, „wohl aber die Bereitschaft, sich unter dem Dach des Roten Kreuzes intensiv mit den vorgegebenen Inhalten zu beschäftigen“.

Die 48 Unterrichtseinheiten umfassende Qualifikation, die durch drei Prüfungssequenzen (schriftliche Prüfung, Reanimations- und Fallbeispielprüfung) vervollständigt wird, stellt die höchstmögliche Qualifikation für Rotkreuzler auf Kreisebene dar.